Wahlen 2011

Jetzt kommt’s richtig dick! Das Ende der vom AStA verschlafenen Legislatur läutet auch schon das nächste Jahr mit seinen Themenschwerpunkten ein. Während Unileitung und Landesregierung fröhlich um Sparpläne für Schulen und Hochschulen (insgesamt 52 Millionen) schachern und man über Studiengebühren diskutiert, um wenigstens die größen Löcher im Haushalt zu stopfen, werden gleichzeitig auch noch klammheimlich 4.000 Magister- und Diplomstudierende ohne Abschluss aus der Hochschule geworfen.

In den kommenden Monaten steht zusätzlich die nächste Novelle des Hochschulgesetzes zusammen mit der Überarbeitung des Lehrerbildungsgesetzes an. Es gibt also au zu tun – und wir wollen wieder mit anpacken! Nach einem Jahr Opposition is es wieder Zeit für einen linken AStA

Deswegen: Wählen gehen!

  • Vom 05. bis 07. Juli 2011, jeweils von 09-17 Uhr

Wahllokale:

  • Neues Palais, Haus 8, Ram 0.75
  • Golm, Haus 5, Erdgeschoss
  • Griebnitzsee, Haus 6, Foyer

 

BEAT! – Liste 8 – ins Stupa.

Liste Studenticher Hochschulpolitik – Liste 1 – in den Senat.


Wir brauchen wieder eine starke Position um studentische Interssen auf Hochschul- und Landesebene umsetzen zu können. Wir wollen keinen Party-AStA, wir wollen Politik!

 

Zwischenruf der GEW-Studis

Pünktlich zur Gremienwahl haben die GEW-Studis ein aktuelles Positionspapier veröffentlicht, das wir euch natürlich nicht vorenthalten möchten. Wir freuen uns auf eine Fortführung der produktiven Zusammenarbeit mit den GEW-Studis auch in der nächsten Legislatur.

 

Gewerkschaftlich-politische Kooperationen
Als Interessenvertretung der gewerkschaftlich organisierten Studierenden streben die GEW-Studis überall dort, wo es inhaltlich sinnvoll ist, projektbezogene Bündnisse und Zusammenarbeit mit anderen Akteur_innen an. Wir wünschen uns, mit allen hochschulpolitischen und sonstigen Hochschulgruppen, ASten, der BrandStuVe und weiteren Akteur_innen auf der Grundlage gemeinsamer Ziele und Positionen zu kooperieren. So können wir stark an einem Strang ziehen und unsere Ideen besser durchsetzen. Auf dass wir den Studierenden unserer Uni gemeinsam eine laute Stimme geben!

 

Lehramt
Die Ausbildung qualifzierter Lehrer_innen in Brandenburg ist eine zentrale Aufgabe des Landes und der Universität Potsdam. Um im Studium tatsächlich auf den Lehrer_innenberuf vorbereitet zu sein, bedarf es einer engen Verknüpfung von Theorie und Praxis und eines hohen Anteils an (fach-)didaktischer, pädagogischer und psychologischer Ausbildung. Aus diesem Grund fordern wir eine umfassende Reform der Lehrer_innenbildung, die uns auf die Schule von morgen vorbereitet. Wir fordern die hochschulpolitischen Listen der Uni Potsdam auf, sich für ein Lehramtsstudium einzusetzen, dass auf die Herausforderungen der schulischen Arbeit vorbereitet. Den politischen Entscheidungen für Inklusion, Schulautonomie, Kompetenzorientierung, Demokratiepädagogik und Ganztagsschule muss Rechnung getragen werden. Sie erzwingen einen grundsätzlichen Wandel der Lehrerinnenbildung.

 

Studiengebühren und -konten, versteckte Gebühren und Kursgebühren
Wir fordern ein gebührenfreies Studium, um den freien Zugang zu Bildung sicherzustellen. Dies schließt eine klare Absage an Studienkontenmodelle – wie sie aktuell diskutiert werden – selbstverständlich mit ein. Darüber hinaus bedeutet es, dass wir Kursgebühren z.B. für befähigende Sprachkurse als Missstand betrachten, der angegangen werden sollte. Denn nur, wenn es allen ermöglicht wird an Bildung teilzuhaben, kann die Uni Potsdam mit Ihren Studierenden und Dozierenden ihre vollen Potentiale in Sachen Bildung und Wissenschaft ausschöpfen.

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GAL-Finanzreferent gestürzt

Auf der Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 14. Juni wurde der Finanzreferent des Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Universität Potsdam, Roy Kreutzer (Grün-Alternative Liste), durch ein konstruktives Misstrauensvotum von BEAT!, SDS, Grünem Campus und Juso-Hochschulgruppe abgewählt. (weiterlesen…)

Intelligente Hochschulpolitik sieht anders aus!

Zur erneuten Diskussion über Studiengebühren im Land Brandenburg

Mit Entsetzen haben die Listen BEAT!, Grüner Campus und shineUP die neusten öffentlichen Äußerungen des geschäftsführenden Präsidenten der Universität Potsdam, Dr. Thomas Grünewald, aufgenommen.

„Es zeigt sich abermals, dass weder die Leitung der Universität Potsdam noch das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) sich darum bemühen, eine öffentliche Ausfinanzierung der Hochschulen im Land Brandenburg sicherzustellen“, erklärt Katja Klebig von shineUP. „Seit geraumer Zeit ist bekannt, dass das Land mehrere Millionen Euro ausgerechnet im Bildungsbereich einsparen möchte. Nun plädiert Dr. Grünewald für die Einführung von Studiengebühren. Das ‚intelligente Modell‘, von dem hier gesprochen wird, ist lediglich die altbekannte neoliberale Politik der Kommerzialisierung von Bildung, bei der die Universität zu einem Supermarkt wird, der nur für die geöffnet bleibt, die es sich leisten können“, gibt Hartmut Phieler vom Grünen Campus zu bedenken.

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Chaos dauert an: AStA nicht in der Lage einen tragfähigen Haushalt zu erstellen

Die hochschulpolitischen Listen shineUP und BEAT! Bildung jetzt. kritisieren die Haushaltspolitik der Juso-Hochschulgruppe und der Grün-Alternativen Liste (GAL), welche den derzeitigen Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) an der Universität Potsdam stellen.

Obwohl die Studierendenschaft noch niemals zu so einem späten Zeitpunkt in der Legislatur über keinen Haushalt verfügte, konnte der Finanzreferent des 14. AStA auf der sitzung des Studierendenparlamentes am vergangenen Dienstag keinen tragfähigen Haushaltsentwurf vorlegen. “Nicht einmal die Abgeordneten der Koalition haben diesen wirren Haushaltsentwurf verstanden. Inzwischen kann diese Häufung von mangelnder Professionalität nicht mehr mit Anfangsproblemen erklärt werden.”, so Steffen Brumme, StuPa-Mitglied für BEAT! Bildung jetzt.
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Die neue Transparenz

Neu gewählter AStA glänzt auf Sitzung mit Geheimniskrämerei und Inhaltslosigkeit

Auf der zweiten Sitzung des Allgemeinen Studierendenausschusses am Dienstag dieser Woche konnte die studentische Öffentlichkeit ihrer neuen Vertretung genau auf die Finger schauen. Selbstverständlich begleitet die Opposition diese Sitzungen regelmäßig.

Auch in dieser Woche vermochte der AStA nicht über Anträge mit inhaltlichem Profil abstimmen, Studierendenprojekte warten so weit über drei Wochen auf eine Entscheidung des AStA zu beantragten Projektförderungen. Zahlreiche Anträge aus der Vorwoche wurden erneut vertagt. (weiterlesen…)

Chaos-AStA im Amt

Jusos und GAL Monate nach der Wahl noch immer ohne Konzeption. Studierendenschaft in nächster Legislatur ohne starke Vertretung

In einer turbulenten Sitzung wurde am Dienstag der neue Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) gewählt. Wie schon in den Verhandlungen der letzten Monate zu beobachten war, zeigte sich erneut, dass die neue Koalition aus “Grün-Alternativer Liste” (GAL) und Juso-HSG über keine politische Strategie für die nächste Legislatur verfügt. Beide Listen waren nicht in der Lage eine/n Kandidaten für das zentrale Hochschulpolitikreferat zu präsentieren, das daher auf unbestimmte Zeit unbesetzt bleibt. “Angesichts der desolaten Situation der Universität und der anstehenden großen Novellierung des Brandenburgischen Hochschulgesetzes ist es hochgradig unverantwortlich, einen AStA ohne Verantwortung für Hochschulpolitik zu stellen. Warum aus den Reihen der neuen Koalition niemand dafür zu gewinnen war, ist für mich völlig unverständlich, wo doch insbesondere die GAL in den letzten Jahren in diesem Bereich die alte Koalition am Stärksten kritisiert hat”, kommentierte Steffen Brumme das freibleibende Referat für Hochschulpolitik.
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Warum Opposition?

Die derzeit AStA-tragenden Listen ShineUP, Grüner Campus, BEAT! und dielinke.SDS haben sich entschieden, den nächsten AStA als Opposition zu begleiten. Die Gründe dafür sind vielfältig und komplex, sie sind aber eines nicht: persönlich!

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BEAT! geht in die Opposition

Auf der Sitzung des Studierendenparlamentes am 6. Oktober gab BEAT! – Bildung jetzt bekannt, dass sie sich nicht an einer Kolaition mit der Juso-Hochschulgruppe und der Grün-Alternativen Liste beteiligen wird. Im Folgenden dokumentieren wir unsere Ansage an die Juso-Hochschulgruppe.
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BEAT Zeitung SoSe 2010

Plakate 2010

Wahlprogramm 2011

Hier findet ihr die Themen und Probleme, an denen wir in der Vergangenheit gearbeitet haben. Auch in Zukunft werden wir unser ganzes Engement in diesen Bereichen einsetzen, um zusammen mit euch eine bessere Zukunft zu kämpfen:

Wir treten für eine starke studentische Mitbestimmung ein! Studierende müssen Einfluss auf ihr Lernumfeld haben und die Universität mitgestalten können. Dies geht nur mit einer gleichberechtigten Stimmenverteilung für Lehrende, Studierende und Mitarbeiter_innen in den entscheidungstragenden akademischen Gremien.

Als Studierende benötigen wir eigene, unabhängige Organisationsstrukturen im politisch Handeln zu können: eine verfasste Studierendenschaft! Das bedeutet, dass wir durch Beiträge über Geld verfügen, das wir selbst verwalten können, um damit von der Uni-Leitung unabhängig und selbständig zu agieren. Verwaltet wird dieses Geld von gewählten studentischen Gremien: den Fachschaftsräten, der Versammlung der Fachschaften (VeFa), dem Studierendenparlament (StuPa) und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Wir fordern darüber hinaus, dass sich Studierende auch zu gesellschaftlichen Themen öffentlich äußern dürfen. Wir kämpfen weiter für ein allgemeinpolitisches Mandat.

Lernen heißt nicht Büffeln und Pauken, sondern Begreifen und Verstehen. Lernen funktioniert nur selbstbestimmt. Das verlangt flexiblere Studienordnungen, eine freiere Wahl von Prüfungsformen und -zeiträumen, die Abschaffung der Zwangsexmatrikulation und ein flexibles Teilzeitstudium. Wir wollen gemeinsam lernen und nicht in Konkurrenz zueinander.

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